Am 26. Februar 2026 haben der dbb hamburg und die komba gewerkschaft hamburg die Gespräche über einen eigenständigen Manteltarifvertrag für die Beschäftigten der Stadtteilreinigungsgesellschaft (STR) weitergeführt.
Nachdem die Arbeitsrechtliche Vereinigung Hamburg (AVH) – wie in der ersten Verhandlungsrunde angekündigt – einen Entwurf für einen Tarifvertrag vorgelegt hatte, wurde dieser von der gemeinsamen Verhandlungskommission von dbb und komba intensiv geprüft. Dabei stand insbesondere die praktische Umsetzbarkeit bei der STR im Fokus. Schon in der internen Vorbereitung zeigte sich jedoch, dass der vorgelegte Entwurf aus gewerkschaftlicher Sicht noch weiteren Abstimmungsbedarf aufweist und noch keine abschließende Einigung ermöglicht.
Im anschließenden Verhandlungstermin machten die Vertreterinnen und Vertreter von dbb und komba deutlich, an welchen Punkten aus ihrer Sicht Anpassungen erforderlich sind. Die gewerkschaftlichen Positionen sowie zentrale Eckpunkte für eine mögliche Einigung wurden der Arbeitgeberseite ausführlich erläutert.
Andy Metzlaff, Landesgeschäftsführer der komba gewerkschaft hamburg, erklärt:
„Die Gespräche verlaufen konstruktiv und von gegenseitigem Respekt geprägt. Jetzt kommt es darauf an, die offenen Punkte sorgfältig zu prüfen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die sowohl praktikabel als auch tragfähig sind. Unser Ziel bleibt ein eigenständiger Manteltarifvertrag, der den Besonderheiten der STR gerecht wird.“
Die Arbeitgeberseite bat im weiteren Verlauf um eine Vertagung der Verhandlungen, um die vorgeschlagenen Änderungen intern zu bewerten und entsprechende Berechnungen vorzunehmen. Ein überarbeiteter Vertragsentwurf soll bis Ostern vorgelegt werden und wird anschließend von dbb hamburg und der komba gewerkschaft geprüft.
Die Fortsetzung der Tarifverhandlungen ist für Ende April 2026 vorgesehen.
