Am 25. Februar 2026 trafen sich in Köln die Bundesvorsitzende der komba gewerkschaft und Landesvorsitzende des komba-Landesverbandes NRW, Sandra van Heemskerk, mit Vertreterinnen und Vertretern der komba hamburg zu einem intensiven und konstruktiven Austausch.
Für die komba hamburg nahmen der kommissarische Landesvorsitzende Peter Schulz, der stellvertretende Landesvorsitzende Cord Zieschang sowie Landesgeschäftsführer Andy Metzlaff an dem Gespräch teil.
komba zukunftsfähig aufstellen
Im Mittelpunkt des Treffens stand die strategische Weiterentwicklung der komba gewerkschaft. Diskutiert wurde, wie die Organisation angesichts tiefgreifender Veränderungen im öffentlichen Dienst zukunftsfähig aufgestellt werden kann. Dabei ging es insbesondere um moderne Strukturen, eine starke politische Interessenvertretung sowie innovative Ansätze in der Mitgliederbetreuung.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf einer modernen, serviceorientierten Mitgliederbetreuung – digital gut erreichbar, persönlich ansprechbar und nah an den beruflichen Realitäten der Kolleginnen und Kollegen.
Vorbereitung auf den Bundesgewerkschaftstag
Intensiv beraten wurde zudem über den bevorstehenden Bundesgewerkschaftstag der komba gewerkschaft. Neben organisatorischen Fragen standen vor allem inhaltliche Schwerpunkte und strategische Weichenstellungen für die kommenden Jahre im Fokus.
Herausforderungen im öffentlichen Dienst
Breiten Raum nahm der Zustand des öffentlichen Dienstes ein. Personalmangel, steigende Arbeitsverdichtung, zunehmende Anforderungen sowie finanzielle Rahmenbedingungen stellen Beschäftigte wie Gewerkschaften gleichermaßen vor große Herausforderungen. Einigkeit bestand darüber, dass es eine starke und geschlossene gewerkschaftliche Vertretung braucht, um die Interessen der Beschäftigten wirkungsvoll durchzusetzen.
In diesem Zusammenhang wurde auch das Tarifergebnis zum TV-L ausführlich ausgewertet und hinsichtlich seiner praktischen Auswirkungen auf die Beschäftigten bewertet.
Darüber hinaus tauschten sich die Teilnehmenden zu aktuellen gesellschaftspolitischen Entwicklungen aus, die unmittelbaren Einfluss auf den öffentlichen Dienst und die gewerkschaftliche Arbeit haben.
Gemeinsames Signal der Geschlossenheit
Peter Schulz betonte die Bedeutung des engen Schulterschlusses zwischen Bundes- und Landesebene:
„Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es eine starke, geeinte komba gewerkschaft, die nah an ihren Mitgliedern ist und klare Positionen vertritt. Unser gemeinsames Ziel ist es, den öffentlichen Dienst nachhaltig zu stärken und die Arbeitsbedingungen der Kolleginnen und Kollegen spürbar zu verbessern.“
Das Treffen in Köln unterstreicht den gemeinsamen Anspruch, die komba gewerkschaft strategisch weiterzuentwickeln und als verlässliche Interessenvertretung im öffentlichen Dienst nachhaltig zu stärken.

Foto v.l.: Peter Schulz, Sandra van Heemskerk, Andy Metzlaff, Cord Zieschang (Foto komba)