Am 12.03.2026 haben zahlreiche Beschäftigte von Dataport ihre Arbeit niedergelegt und sich an einem Warnstreik in Kiel beteiligt. Mit der Aktion machten sie deutlich, dass sie in der aktuellen Tarifrunde ein deutlich verbessertes Angebot der Arbeitgeber erwarten.
Der Warnstreik ist Teil der laufenden Tarifauseinandersetzung. Die Beschäftigten fordern unter anderem eine spürbare Verbesserung ihrer Arbeits- und Einkommensbedingungen sowie eine faire Anerkennung ihrer Leistungen. Gerade im Bereich der öffentlichen IT leisten die Mitarbeitenden einen zentralen Beitrag zur Digitalisierung der Verwaltung und zum sicheren Betrieb wichtiger staatlicher IT-Infrastrukturen.
Die Kundgebung in Kiel bot den Beschäftigten die Möglichkeit, gemeinsam ihre Forderungen sichtbar zu machen und ihre Erwartungen an die Arbeitgeberseite zu unterstreichen. In seinem Redebeitrag machte der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende und Fachvorstand Tarifpolitik, Andreas Hemsing, deutlich, dass die hohe Verantwortung und die zunehmende Arbeitsbelastung der Beschäftigten sich auch in den Arbeitsbedingungen und der Bezahlung widerspiegeln müssen.
Auch der Landesvorsitzende der komba gewerkschaft hamburg, Peter Schulz, betonte die Bedeutung der Beteiligung: „Unsere komba-Mitglieder haben heute ein klares Zeichen gesetzt. Sie stehen geschlossen für ihre berechtigten Forderungen ein und machen deutlich, dass gute Arbeit im öffentlichen IT-Bereich auch fair bezahlt und wertgeschätzt werden muss.“
Mit dem Warnstreik senden die Beschäftigten ein klares Signal an die Arbeitgeber, in den kommenden Verhandlungen ein deutlich verbessertes Angebot vorzulegen.

