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Warnstreiks auch in Hamburg am 12. und 13. April 2018

23. April 2018

Um ihren Anspruch auf die Teilhabe an der wirtschaftlichen Entwicklung deutlich zu machen, sind am 12. und 13. April viele Beschäftigte des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen dem Aufruf zum Warnstreik des dbb beamtenbund und tarifunion hamburg gefolgt.

Um ihren Anspruch auf die Teilhabe an der wirtschaftlichen Entwicklung deutlich zu machen, sind am 12. Und 13. April viele Beschäftigte des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen dem Aufruf zum Warnstreik des dbb beamtenbund und tarifunion hamburg gefolgt.

Am 12. April 2018 traten unter anderem Beschäftigte der Hamburger Stadtreinigung in den Ausstand. Vor der Müllverbrennungsanlage Schnackenburgsallee versammelten sich über 300 Kolleginnen und Kollegen. Der stellvertretende Landesvorsitzende des dbb hamburg, Michael Adomat, rief ihnen zu: „Wenn die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes rund um die Uhr dafür sorgen, dass Deutschland funktioniert, haben sie auch Anspruch auf eine Teilhabe am Wirtschaftswachstum. Wenn zudem die Steuereinnahmen ungeahnte Höhen erreichen, sind 6 Prozent mehr Lohn nur gerecht.“ Adomat forderte die Arbeitgeber auf, an ihre finanzielle Schmerzgrenze zu gehen, um den gerechten und nachvollziehbaren Forderungen der Gewerkschaften nachzukommen: „Schließlich gehen auch die Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst täglich für uns alle an ihre persönliche Schmerzgrenze und darüber hinaus.“

Dem Aufruf zur Kundgebung vor der Arbeitsrechtlichen Vereinigung Hamburg folgten am 13. April 2018 wiederum weit über 300 Beschäftigte. Die Vorsitzende der komba gewerkschaft hamburg, Ines Kirchhoff zu den Streikenden: „Wir haben es satt, bei steigenden Steuereinnahmen zu hören, dass unsere Forderungen nach einer linearen Gehaltssteigerung von 6 % zu hoch, ja unverschämt sind. Und das, obwohl tagtäglich aus den unterschiedlichsten Orten Deutschlands zu hören ist, dass der öffentliche Dienst über fehlendes Fachpersonal und Nachwuchsprobleme klagt.“ Auch die Bundesvorsitzende der dbb jugend Karoline Herrmann sagte: „Wir sind hier heute in Hamburg auf die Straße gegangen, weil es auch nach zwei Verhandlungsrunden kein Angebot der Arbeitgeber in Potsdam gegeben hat. Wir müssen den Arbeitgebern jetzt zeigen, dass wir diejenigen sind, die den öffentlichen Dienst in Deutschland am Laufen halten. Dass wir uns bewegen können haben wir mit der Aktion heute gezeigt. Jetzt sind die Arbeitgeber

Foto: ©Oschatz

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