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Warnstreik bei der Stadtteilreinigungsgesellschaft mbH Hamburg: Beschäftigte fordern faire Bezahlung

14. Juli 2026

Die Tarifauseinandersetzung bei der Stadtteilreinigungsgesellschaft mbH (STR) Hamburg spitzt sich weiter zu. Nachdem die Tarifverhandlungen ohne Ergebnis beendet wurden, haben der dbb hamburg und die komba gewerkschaft hamburg zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen.

Mit dem Warnstreik setzen die Beschäftigten ein deutliches Zeichen für eine faire und angemessene Vergütung ihrer Arbeit. Tag für Tag sorgen sie dafür, dass öffentliche Toiletten sauber und hygienisch bleiben, Papierkörbe geleert, Containerstandorte gereinigt sowie Graffiti und illegale Aufkleber entfernt werden. Damit leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag für Sauberkeit, Hygiene und Lebensqualität in der Freien und Hansestadt Hamburg.

Aus Sicht der Gewerkschaften wird dieser Einsatz von der Arbeitgeberseite bislang nicht ausreichend anerkannt. Eine Vergütung, die sich faktisch am gesetzlichen Mindestlohn orientiert, wird der Verantwortung und dem täglichen Engagement der Beschäftigten nicht gerecht.

Thomas Treff, Landesbundvorsitzender des dbb hamburg, erklärt: „Die Beschäftigten der Stadtteilreinigungsgesellschaft sorgen jeden Tag dafür, dass Hamburg sauber und lebenswert bleibt. Diese Leistung verdient Anerkennung – und vor allem eine angemessene Bezahlung. Eine Orientierung am Mindestlohn wird ihrer verantwortungsvollen Arbeit nicht gerecht.“

Auch die komba gewerkschaft hamburg unterstützt die Forderungen der Beschäftigten uneingeschränkt. Landesgeschäftsführer Andy Metzlaff macht deutlich: „Die Kolleginnen und Kollegen leisten täglich anspruchsvolle und gesellschaftlich unverzichtbare Arbeit. Wer Verantwortung übernimmt und für ein sauberes Hamburg sorgt, hat mehr verdient als eine Bezahlung auf Mindestlohnniveau. Gute Arbeit muss auch gut bezahlt werden. Wir erwarten von der Arbeitgeberseite die Bereitschaft, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und ein wertschätzendes Angebot vorzulegen.“

Der dbb hamburg und die komba gewerkschaft hamburg appellieren an die Arbeitgeberseite, die berechtigten Forderungen der Beschäftigten ernst zu nehmen und den Weg für eine tragfähige tarifliche Einigung freizumachen. Nur mit einer fairen Bezahlung kann die wichtige Arbeit der Beschäftigten dauerhaft anerkannt und die Attraktivität der Arbeitsplätze nachhaltig gestärkt werden.

Foto (komba): Streikende komba-Mitglieder der STR.

Warnstreikaufruf

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