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Der Warnstreik des dbb brachte 2000 Beschäftigte auf die Straße!

12. März 2015

Der erste flächendeckende Warnstreik des dbb beamtenbund und tarifunion und des dbb hamburg am 10. März 2015 war ein voller Erfolg!

2000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes, darunter auch viele Beamtinnen und Beamte, versammelten sich auf dem Hachmannplatz am Hauptbahnhof. Die komba gewerkschaft hamburg war mit 500 Mitgliedern dabei, darunter auch 250 Kolleginnen und Kollegen von dataport.

In seiner Begrüßungs- und Eröffnungsrede wies der Landestreikleiter des dbb hamburg, Michael Adomat, unter anderem darauf hin, dass Bund, Länder und Gemeinden im Jahr 2014 einen Überschuss von 18 Mrd. Euro erzielt hätten; da könne es nicht sein, dass der öffentliche Dienst wieder leer ausgehen solle. Diese strikte Verweigerungshaltung der öffentlichen Arbeitgeber gelte es zu durchbrechen.

Mit dem lautstarken Protestzug durch die Mönckebergstraße wurde der Warnstreik fortgesetzt.

Angekommen auf dem Rathausmarkt Hamburg bedankte sich der dbb Verhandlungsführer Willi Russ in seiner Grundsatzrede zunächst für die hervorragende Arbeit der Beschäftigten. „Hamburg funktioniert, weil Ihr in den verschiedensten Bereichen Tag für Tag und rund um die Uhr funktioniert. Und genau deswegen lassen wir uns von den Arbeitgebern nicht mit Almosen abspeisen“, sagte der dbb Verhandlungsführer Willi Russ unter dem Beifall der Demonstranten. „Wir verlangen gutes Geld für unsere gute Arbeit. Gerade in den unteren und mittleren Einkommensgruppen brauchen wir eine deutliche soziale Komponente. Und wir lehnen eine ‚Kompensation‘ mit der betrieblichen Altersversorgung ab!“

dbb Landeschef Rudolf Klüver betonte, dass der Bürgermeister sein Versprechen halten müsse, das Tarifergebnis auf die Beamtinnen und Beamten sowie auf die Versorgungsempfänger zu übertragen. „Das hat uns Olaf Scholz sogar schriftlich versprochen, daran werden wir ihn messen“, kündigte Klüver an. Der dbb hamburg-Chef wies darauf hin, dass sich aktuell alle Beschäftigten „mit einer Flut von neuen IT-Verfahren herumplagen, die alle annähernd zeitgleich eingeführt wurden und zu einer ganz erheblichen Mehrbelastung führen. Wir erwarten ein deutliches Einkommensplus – auch das ist Ausdruck von Wertschätzung!“, so Klüver abschließend. Im Übrigen sei man für weitere Aktionen bereit.

Foto: © komba gewerkschaft hamburg

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