Gemeinsam für einen starken öffentlichen Dienst
Vertreter der komba hamburg haben sich zu einem konstruktiven Austausch mit der Spitze der CDU-Fraktion der Bezirksversammlung Hamburg-Wandsbek getroffen. Ziel des Gesprächs war es, aktuelle Herausforderungen im öffentlichen Dienst zu diskutieren und gemeinsame Perspektiven für eine zukunftsfähige Verwaltung auszuloten.
An dem Treffen nahmen auf Seiten der CDU-Fraktion Dr. Natalie Hochheim, Fraktionsvorsitzende, sowie Claudia Folkers, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, teil. Die komba hamburg wurde vertreten durch Andy Metzlaff, Landesgeschäftsführer, Cord Zieschang, stellvertretender Landesvorsitzender, sowie Marcus Seiler, Mitglied des Landesvorstands.
Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Zukunft des Berufsbeamtentums. Dabei wurde deutlich, dass ein leistungsfähiges und verlässliches Beamtentum weiterhin eine tragende Säule eines funktionierenden Rechtsstaates ist. Ebenso intensiv wurde der zunehmende Personalmangel in der Verwaltung erörtert, der sowohl die Beschäftigten als auch die Qualität öffentlicher Dienstleistungen zunehmend belastet.

Ein weiteres zentrales Thema war der öffentliche Haushalt. Vor dem Hintergrund begrenzter finanzieller Spielräume wurde betont, dass Investitionen in den öffentlichen Dienst unerlässlich sind, um langfristig Effizienz, Verlässlichkeit und Bürgernähe staatlichen Handelns zu sichern. Einsparungen dürfen dabei nicht zulasten der Beschäftigten oder der Leistungsfähigkeit der Verwaltung gehen.
Darüber hinaus wurde die Zentralisierung öffentlicher Aufgaben kritisch beleuchtet. Effizienzgewinne können sinnvoll sein, müssen jedoch stets mit fachlicher Qualität, guten Arbeitsbedingungen und einer bürgernahen Verwaltung in Einklang gebracht werden.
Ein gemeinsamer Nenner des Gesprächs war die Überzeugung, dass ein starker und geeinter öffentlicher Dienst eine unverzichtbare Voraussetzung für Demokratie, Freiheit und Vielfalt ist. Der öffentliche Dienst leistet tagtäglich einen entscheidenden Beitrag zum Funktionieren unseres Gemeinwesens und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Das Treffen war geprägt von Offenheit und gegenseitigem Respekt. Alle Beteiligten unterstrichen die Bedeutung eines kontinuierlichen Dialogs zwischen Politik und Gewerkschaften, um den öffentlichen Dienst nachhaltig zu stärken und zukunftsfest aufzustellen.