25.02.2015 / komba gewerkschaft

Verhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst gestartet – Arbeitgeber kritisch, aber verhandlungsbereit

Bild: © Fiedels / fotolia.com

Die erste Runde ist eingeläutet: Am heutigen Mittwoch starteten in Hannover die Verhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst (SuE). Vertreter der komba gewerkschaft im dbb beamtenbund und tarifunion sind bei den Gesprächen mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden (VKA) dabei. Gefordert werden eine bessere Bezahlung der Berufsgruppen und attraktivere Rahmenbedingungen im Job.

Berlin, 25. Februar 2015. Trotz Anerkennung der Arbeitgeber für den Einsatz der Beschäftigten, kritisieren sie die gewerkschaftlichen Forderungen – sie seien unrealistisch, besonders beim Thema höherer Eingruppierung und damit besserer Bezahlung. „Mit einem Schulterklopfen ist es jedoch nicht getan, davon kann man weder seine Miete noch die Rechnung im Supermarkt bezahlen“, so Andreas Hemsing, stellvertretender Bundesvorsitzender der komba gewerkschaft und Mitglied der Bundestarifkommission. „Eine grundsätzlich höhere Eingruppierung, Modernisierung der Tätigkeitsmerkmale sowie mehr Anerkennung von Zusatzqualifikationen und einschlägigen Berufserfahrungen sind unerlässlich für die verdiente Wertschätzung dieser Berufsgruppen – vor allem im Hinblick auf die Nachwuchsgewinnung. Wir stehen zu unseren Forderungen und werden deshalb entsprechend verhandeln.“

Am heutigen Tag wurden von den Gewerkschaften die Forderungen den Arbeitgebervertretern im Detail erläutert. Intensiv in die Verhandlungen eingestiegen wird in der zweiten Runde, die für den 23. März in Münster angesetzt ist. „Neben aller Kritik für unsere Forderungen sind die Arbeitgeber verhandlungsbereit – das ist zumindest eine Basis für konstruktive Gespräche“, so Hemsing.

Pressemeldung der komba gewerkschaft "Verhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst gestartet – Arbeitgeber kritisch, aber verhandlungsbereit" als pdf-Dokument zum Downloaden

dbb/komba mitglieder-info zum Sozial- und Erziehungsdienst „Verhandlungsauftakt: Bessere Eingruppierung und Wertschätzung gefordert“ als pdf-Dokument zum Downloaden

Weitere Informationen finden Sie auch auf der dbb Sonderseite zu den Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst

Kontakt

komba gewerkschaft hamburg
Ferdinandstraße 47
D-20095 Hamburg
Tel.: 0 40 37 86 39 0
Fax: 0 40 37 86 39 11
E-Mail: info(at)komba-hamburg.de

#gemeinsamgegencorona

#gemeinsamgegencorona

Imagespot der komba hamburg

Imagespot der komba gewerkschaft hamburg

Elf gute Gründe für eine Mitgliedschaft

Elf gute Gründe für eine Mitgliedschaft in der komba gewerkschaft