Warnstreik am 22.01.2026 – Leere Stühle-Volle Schreibtische.
Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst leisten tagtäglich unverzichtbare Arbeit. Sie halten Verwaltungen handlungsfähig, sichern öffentliche Leistungen und sorgen dafür, dass unser Gemeinwesen funktioniert. Diese Leistung ist unbestritten – doch sie steht seit Jahren im Widerspruch zu einer Bezahlung und zu Arbeitsbedingungen, die der Realität in den Dienststellen nicht gerecht werden.
Steigende Lebenshaltungskosten, zunehmende Arbeitsverdichtung, Personalmangel und wachsende Verantwortung belasten die Kolleginnen und Kollegen massiv. Gleichzeitig bleiben die Angebote der Arbeitgeber hinter dem zurück, was notwendig wäre, um Motivation, Qualität und Zukunftsfähigkeit des öffentlichen Dienstes zu sichern. Das ist nicht akzeptabel.
Mit unserer Aktion machen wir deutlich: Wir erwarten spürbare tarifliche Verbesserungen. Dazu gehören eine deutliche Entgelterhöhung, soziale Ausgewogenheit, die Stärkung niedriger und mittlerer Einkommen sowie verlässliche Regelungen, die den öffentlichen Dienst wieder attraktiv machen. Wer Fachkräfte halten und gewinnen will, muss jetzt handeln.

„Die Beschäftigten haben lange genug gewartet. Gute Arbeit darf nicht länger schlecht bezahlt werden“, betont Andy Metzlaff.
„Unsere Forderungen sind maßvoll, gerecht und notwendig. Ohne echte Bewegung am Verhandlungstisch wird es keine Akzeptanz geben.“
Die hohe Beteiligung an den Aktionen zeigt: Die Kolleginnen und Kollegen stehen geschlossen hinter den tariflichen Forderungen. Sie erwarten Respekt, Anerkennung und ein Ergebnis, das der Bedeutung ihrer Arbeit entspricht. Lippenbekenntnisse reichen nicht mehr – gefragt sind verbindliche Zusagen und konkrete Ergebnisse.
Wir bleiben solidarisch, wir bleiben entschlossen und wir bleiben sichtbar, bis faire Tarifabschlüsse erreicht sind. Für eine gerechte Bezahlung. Für verlässliche Arbeitsbedingungen. Für einen starken öffentlichen Dienst.
