Am 8. Mai 1945 endete mit der Kapitulation des nationalsozialistischen Deutschlands der Zweite Weltkrieg in Europa. Der Tag der Befreiung steht für das Ende von Krieg, Terror und menschenverachtender Diktatur. Zugleich erinnert er an die Verantwortung, Demokratie, Frieden und Menschenrechte dauerhaft zu schützen.
Auch die Gewerkschaften waren während der Zeit des Nationalsozialismus massiver Verfolgung ausgesetzt. Freie Gewerkschaften wurden verboten, Gewerkschaftshäuser besetzt und zahlreiche Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter verfolgt, inhaftiert oder ermordet. Viele von ihnen kämpften mutig für Mitbestimmung, soziale Gerechtigkeit und demokratische Werte.
Für die komba gewerkschaft hamburg ist der 8. Mai deshalb nicht nur ein historischer Gedenktag, sondern auch ein Auftrag für die Gegenwart. Demokratie, Arbeitnehmerrechte, Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind keine Selbstverständlichkeiten. Sie müssen jeden Tag neu verteidigt und mit Leben gefüllt werden.
Gerade der öffentliche Dienst steht für ein funktionierendes demokratisches Gemeinwesen. Die Beschäftigten leisten täglich einen wichtigen Beitrag für Sicherheit, Bildung, Verwaltung, Rettungsdienst und viele weitere Bereiche unseres Zusammenlebens. Dafür verdienen sie Respekt, gute Arbeitsbedingungen und eine starke Interessenvertretung.
Die komba gewerkschaft hamburg gedenkt am heutigen Tag der Opfer des Nationalsozialismus und bekennt sich klar zu Demokratie, Vielfalt, Solidarität und einem friedlichen Miteinander.
Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg.
